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Nur noch 500 Tage: die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung tritt in Kraft

In 500 Tagen, ab dem 25. Mai 2018, ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) anzuwenden. Nachdem sie am 25. Mai 2016 in Kraft getreten ist, hatten Unternehmen nun zwei Jahre Zeit, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen.

Stärkung der Rechte des Einzelnen

Für den Nutzer werden die Rechte gestärkt, wodurch jeder Einzelne leichter erfahren kann, wer warum wie und wo seine Daten verarbeitet. Außerdem wird das Recht des Betroffenen auf Vergessen gestärkt, wodurch es zukünftig leichter ist, einmal veröffentlichte Informationen löschen zu lassen. Auch für US-Unternehmen gelten künftig europäische Normen, zumindest, wenn sie ihre Dienstleistungen in Europa anbieten.

Deutlich höhere Bußgelder

Mit der neuen EU-DSGVO werden auch neue und deutliche höhere Bußgelder möglich. Das ist für Unternehmen erstmal nicht so erfreulich. Allerdings kann man davon ausgehen, dass bei einer Bußgeldhöhe von bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes viele Unternehmen ihre Anstrengungen im Bereich des Datenschutzes intensivieren werden und versuchen werden, beim Umgang mit personenbezogenen Daten gesetzeskonform zu handeln.

Ausserdem informierten wir zu diesem Thema ausführlich auf unserer Datenschutz-Infoveranstaltung am 21. Februar.